Wuhan-Virus: Mongolei schließt Grenze zu China
China, Welthöchste asphaltierte Grenze

Inmitten verzweifelter Versuche, das Wuhan-Virus einzudämmen, schloss die Mongolei ihre Grenze zu China, während Hongkong und Malaysia Besucher aus der Provinz verbannten, aus der das Wuhan-Virus stammte.

Am Montag kündigte China die Aussetzung seiner Neujahrsfeiertage auf den 9. Februar an. Am 22. Januar sperrte China Wuhans Flug-, Zug- und Busverbindungen in den Rest des Landes. Die Beschränkungen wurden jetzt auf 17 Städte ausgedehnt und sperren mehr als 50 Millionen Menschen ein. Der Wuhan-Virus zwingt die  Mongolei Grenze zu China schließen.

Chinas Gesundheitsministerin Ma Xiaowei erkläte, das Land betrete ein „entscheidendes Stadium“, da „die Ausbreitungsfähigkeit des Wuhan-Virus anscheinend stärker wird“. Schlimmer noch, das Virus scheint lange vor Auftreten von Symptomen ansteckend zu sein, was bedeutet, dass es deutlich ansteckender als bisher angenommen.

Trotz dieser beispiellosen historischen Gegenmaßnahmen erweisen sich Eindämmungsversuche weiterhin als unwirksam. Das Wuhan-Virus hat jetzt fast 3.000 chinesische Bürger infiziert und getötet 81. Fünf Fälle wurden bestätigt auf US  Boden im US – Bundesstaat Washington, Chicago, Südkalifornien und Arizona sind.

Dr. Nancy Messonnier, Direktorin des Nationalen Zentrums für Immunisierung und Atemwegserkrankungen der CDC, äußerte wachsende Besorgnis innerhalb der Organisation. „Wir müssen uns vorbereiten, als wäre dies eine Pandemie, aber ich hoffe weiterhin, dass dies nicht der Fall ist“, sagte sie.

Aus Gründen der nationalen Sicherheit hat die Mongolei laut der staatlichen Nachrichtenagentur Montsame beschlossen, die Grenze zu China  zu schließen. Sie haben auch Schulen, Universitäten und Spielplätze bis mindestens 2. März geschlossen.

Montsame berichtete weiter, dass „das Kabinett im Interesse der Vorbereitung den Auftrag erteilte, alle notwendigen medizinischen Geräte und Materialien zu beschaffen“ und den „Reservefonds der Regierung“ zur „Finanzierung der Ausgaben für die Notfallbeschaffung und der Gehälter von Ärzten und Ärzten“ zu verwenden Mitarbeiter, die in Alarmbereitschaft arbeiten.“ Wuhan-Virus: Mongolei schließt Grenze zu China.

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