Zwei Drittel der Österreicher meinen, die Coronavirus-Beschränkungen seien schlimmer als das Virus

Zukunftsängste

Fast zwei Drittel der Österreicher glauben, dass die wirtschaftlichen Folgen der Lockdowns und Restriktionen durch den Coronavirus für das Leben der Menschen schlimmer sein werden als der Virus selbst.

Eine Online-Umfrage des österreichischen Gallup-Instituts unter 1.000 Österreichern ergab, dass 65 Prozent der Befragten der Aussage zustimmten, dass die wirtschaftlichen Folgen der Lockdowns und Beschränkungen durch das Coronavirus das Leben der Menschen mehr zerstören werden als das Virus selbst – gegenüber 41 Prozent des Vorjahres. Aber heute glauben zwei Drittel der Österreicher, dass die türkisgrüne Corona-Politik der Alpenrepublik mehr wirtschaftlichen Schaden anrichtet als das chinesische Wuhanvirus selbst.

1.000 Österreicher

Die Umfrage vom Februar 2021 ergab auch, dass die Österreicher im Vergleich zu den Regierungen anderer EU-Mitgliedsstaaten weniger Vertrauen in den Umgang der Regierung mit der Pandemie haben. Nur 28 Prozent sagten, Österreich habe einen besseren Job gemacht als andere EU-Länder, berichtete der ORF am Montag.

Nach Angaben des Senders hat Österreich durch die Pandemie weitaus mehr wirtschaftlichen Schaden erlitten. Das Land ist im Vergleich zu einigen anderen EU-Mitgliedern stärker auf den Tourismussektor angewiesen, und viele Österreicher gaben mit dem Aufkommen von Online-Shopping-Trends im Ausland aus.

Die Klimapolitik bleibt trotz der Pandemie ein wichtiges Thema für die Österreicher: 43 Prozent gaben an, dass die Regierung sofort Maßnahmen zum Klimawandel vorantreiben sollte. Im Vergleich dazu sagten 32 Prozent, dass das Land mit dringenderen Problemen konfrontiert sei und der Klimawandel warten könne.

Andrea Fronaschütz, Leiterin von Gallup in Österreich, kommentierte die Ergebnisse mit den Worten: „Immer mehr Menschen haben das Gefühl, dass es keine Rückkehr zum Status quo geben wird, aber gleichzeitig ist die Zukunft ungewiss. Da sich die bisherigen Bewältigungsmechanismen als unzureichend erweisen, gibt es eine große Offenheit für neue Perspektiven.“

Der Ausrutscher im Vertrauen auf die Vorgehensweise der österreichischen Regierung, die Ausbreitung des Wuhanvirus zu stoppen, kommt nach mehreren großen Protesten gegen die Abriegelungsmaßnahmen in Wien in den letzten Wochen.

Ende Januar nahmen schätzungsweise 10.000 Menschen an einer Kundgebung gegen die Abriegelung in der österreichischen Hauptstadt teil, obwohl die Regierung Großdemonstrationen verboten hatte.

Am Montag kündigte der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz an, dass die Biergärten zu Ostern in den meisten Teilen des Landes geöffnet werden könnten. In der Region Vorarlberg, die eine geringe Anzahl von Coronavirus-Fällen aufweist, könnten einige Einschränkungen bereits am 15. März aufgehoben werden. Zwei Drittel der Österreicher meinen, die Coronavirus-Beschränkungen seien schlimmer als das Virus?

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